Begriffsklärung
Der Fachbegriff lautet Hypertonie. In der Regel ist die arterielle Hypertonie gemeint, dabei ist der Blutdruck in den wegführenden Blutgefäßen dauerhaft erhöht.
Die Arterien führen vom Herzen weg, die Venen führen zum Herzen hin. Der Blutdruck teilt sich in einen systolischen und diastolischen Wert. Der obere Wert des Blutdrucks ist die Systole, der untere die Diastole.
Die Systole ist die Anspannungsphase, auch „Ausströmungsphase“ genannt, in der das Blut durch die rechte und linke Herzkammer herausgepresst wird. Die Systole beschreibt die Pumpleistung des Herzens, bestimmt den Puls und den Pulsdruck. (Pulsdruck ist die Differenz des systolischen und diastolischen Wertes.)
Die Diastole ist die Erschlaffungsphase, auch „Einströmungsphase“ genannt.
Klassifikation
Der optimale Blutdruck liegt bei 120 zu 80 mmHg. (Millimeter Quecksilbersäule ist eine Maßeinheit zur Angabe des statischen Drucks.) Wenn wiederholte Messwerte ab 140 zu 90 mmHg vorliegen, spricht man von Bluthochdruck.
Ursachen
Bluthochdruck ist ein schleichender Prozess, der sich meist über Jahre entwickelt. Unser Körper ist ein Meisterwerk und kann Defizite über einen gewissen Zeitraum kompensieren, so dass man anfangs noch keine Beschwerden aufweist.
Zu den wichtigsten Ursachen zur Entstehung eines Bluthochdrucks zählen:
- Übergewicht
- Bewegungsmangel
- ungesunde Ernährung
- hoher Alkoholkonsum
- Rauchen
Bluthochdruck ist eine Krankheit, die ernst genommen werden muss!
Behandlung
Liegt der Blutdruck unter 160 zu 100 mmHg, kann sich der Blutdruck, bei regelmäßiger sportlicher Aktivität, so normalisieren, dass keine Medikamenteneinnahme mehr nötig ist.
Es empfiehlt sich ein moderates Ausdauer- und Muskelaufbautraining.
Muskelaufbautraining hat zur Folge, dass sich die Kapillarisierung im Muskel erhöht, das heißt, es werden neue, feine Blutgefäße gebildet, dadurch erhöht sich der Gesamtdurchschnitt der Blutgefäße, dies hat wiederum zur Folge, dass der Blutdruck sinkt.
