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Amaranth – proteinreicher Powerkern

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Amaranth – proteinreicher Powerkern

Amaranth – proteinreicher Powerkern

Amaranth zählt zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt und ist ein wundervolles Getreide, dennoch gehört es zur Gruppe der so genannten Pseudogetreide. Schon die Inkas setzten auf das gesunde Wunderkorn, das übersetzt „unsterblich“ bedeutet und bei den Azteken wurde es einst wertvoller als Gold gehandelt. Aus gutem Grund: Amaranth versorgt den Körper optimal mit Nährstoffen und schenkt leichten Genuss.

Sehr zur Freude all jener, denen das Klebereiweiß im Getreide gesundheitliche Probleme bereitet, ist Amaranth absolut glutenfrei.

Seinen guten Ruf verdankt Amaranth den vielen gesunden Inhaltsstoffen. So liefert es zum Beispiel wertvolles Lysin: Die essentielle Aminosäure ist für die Produktion von Kollagen zuständig – sorgt also für frische Haut und gesunde Knochen. Zudem wird Lysin eine antidepressive, verjüngende Wirkung nachgesagt sowie eine Leistungssteigerung des Gehirns. Es gibt noch viele weitere Gründe, Amaranth regelmäßig auf den Speiseplan zu setzen. Die kleinen Körner übertreffen in Sachen Nährwertgehalt die meisten Getreidesorten: Amaranth ist reich an Calcium, Eisen und Magnesium, außerdem enthält es wertvolle Fettsäuren, reichlich Ballaststoffe und Proteine. Das in Amaranth enthaltene pflanzliche Eiweiß ist zudem besonders gut bekömmlich und verwertbar. Für Vegetarier und Veganer ist Amaranth deshalb eine gute Wahl: Mit etwa 18 Prozent Eiweiß gehört es zum proteinreichsten „Getreide“ überhaupt – eine ideale Quelle, um den Bedarf bei einer fleischlosen Ernährung zu decken und viel Energie zu liefern. 100 Gramm Amaranth enthalten 365 Kalorien. Wer abnehmen möchte und auf die Kalorienbilanz achtet, ist mit dem gut sättigenden Pseudogetreide bestens bedient: Die enthaltenen Ballaststoffe machen schön lange satt. Die Kohlehydrate spenden genügend Kraft und werden vom Verdauungstrakt relativ langsam aufgespalten, so dass der Blutzuckerspiegel konstant bleibt.

Taboulé mit Amaranth
Zutaten
  • 200-300 g Amaranth
  • 500 g Kirschtomaten
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1 rote Zwiebel (oder normale)
  • 1 Gurke
  • 1 Bund Radieschen
  • 1 Bund frische Petersilie und/oder Minze
  • 1 bis 1 ½ Zitronen
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
Zubereitung

Den Amaranth nach Packungsbeilage kochen und abkühlen lassen. Die Frühlingszwiebeln und die Radieschen in kleine Ringe hacken, die Zwiebel würfeln. Tomaten in 2 Hälften schneiden. Die Gurke würfeln. Die Petersilie und die Minze hacken (nicht zu fein). Jetzt werden alle Zutaten zusammengemischt und das Ganze wird mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt und mit dem Saft der Zitrone und Olivenöl (ca. 3-6 EL) verfeinert.
Dieses Gericht eignet sich hervorragend zu gegrilltem und gebratenem Fleisch, aber auch zu vegetarischer Falafel. Man kann es als Füllung von Wraps verwenden oder einfach traditionell mit Brot essen.

Pfannkuchen mit gepufftem Amaranth
Zutaten
  • 150 g Mehl nach Wahl
  • 50 g gepuffter Amaranth
  • 3 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 1-2 EL Vanillezucker
  • 250 ml Milch
  • 250 ml Mineralwasser
  • Ahornsirup
  • etwas Öl oder Butter zum Braten
Zubereitung

Die Mischung wird so lange nach und nach mit Wasser verrührt (hierzu reicht ein normaler Schneebesen), bis ein zäh-cremiger Teig entsteht. Dieser wird dann beidseitig goldgelb zu Pfannkuchen ausgebacken (ca. 2-3 EL pro Stück). Diese können dann warm mit Ahornsirup genossen werden.

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